Enormes Interesse beim ersten Vortrag im Rahmen der Sonderausstellung der Inatura.

150 Fachleute aus Gemeinschaftsgastronomie, Schulen, Mittagsbetreuung, Gemeinden und Organisationen beteiligten sich an der Führung durch die Sonderausstellung „Wir essen die Welt“.

Nach einer Stärkung mit regionalen Köstlichkeiten – zubereitet von Alexander Kowarc und serviert von Renate Bautz und ihren Schülerinnen der FW Dornbirn – lauschten sie gespannt der Begrüßung durch Markus Hartmann (Landtagsabgeordneter) und der Einführung von Ruth Sowboda (Direktorin der Inatura). „Es braucht nur 12 % der Bevölkerung, die nachhaltigen, regionalen Konsum leben, um wesentliche Veränderungen zu erzielen“, lautete ihre Kernbotschaft.

Geballte Kraft …

Diese geht ohne Zweifel von den Gemeinschaftsverpflegungsbetrieben aus. 11 Vorarlberger Verpflegungsanbieter (Aqua Mühle, SeneCura Lauterach, Sozialzentrum Nenzing, Sozialzentrum Frastanz, Landesberufsschule Lochau, Ländle Gastronomie, BSBZ Hohenems, Kantine L, Kindercampus Höchst, Riedenburger Schulen und mama bringt´s) präsentierten sich und ihr Angebot in charmanter und beeindruckender Weise. Rund 10 Tonnen Lebensmittel verarbeiten sie wöchentlich zu 25.000 Mittagsmahlzeiten für Kinder und Jugendliche.

Gemeinsames Essen ist Teil des Bildungskonzeptes …

Angelika Stöckler wies auf die Bedeutung gemeinsamer Mahlzeiten zur Prägung gesunder Essmuster hin. Sie betonte die Kommunikation und Kooperation aller Systempartner als Basis für gelingende Gemeinschaftsverpflegung. „Die Patentlösung gibt es nicht, doch die Ziele sind klar: Gesunde Kinder, eine intakte Umwelt und Lebensqualität weltweit. Danke allen, die mit auf diese Ziele zusteuern!“

Kostenloser Download: Wegweiser Gemeinschaftsverpflegung

Friedrich Klinger von der amtlichen Lebensmittelkontrolle des Umweltinstitutes informierte über Maßgebliches zur Sicherung einwandfreier Qualität in der Gemeinschaftsverpflegung und beim pädagogischen Kochen und verwies auf die gemeinsam verfassten Hygienerichtlinien im Wegweiser Gemeinschaftsverpflegung.

Kulinarisches

Mirabellensaft, direkt gepresst vom Biohof Lingenhel, Doren
„Der Herbert“ aus Kalbfleisch, Rapsöl und Leinsamen von Herbert´s Dorfmetzg
im Dinkelbrötchen von der Bäckerei Matt, Götzis
Chili sin Carne mit Steckrüben
Bio-Kalbshackbällchen aus Fleisch von Bio Vorarlberg, zubereitet mit Gemüse, Dinkel, Leinsamen und Bulgur
„Grüner Frosch im Tomatenland“ – Grünkohlmalfatti mit Tomatenragout

Herzlichen Dank dem Team der Inatura, den beteiligten Gemeinschaftsgastronomen, der FW Dornbirn und allen Partnern für die gute Zusammenarbeit!

Was gibt´s zu essen? 2019-01-23